Echos. Germanobohemistisches Forum


2016   

Es schrieb: Josef Roth (27. 12. 2016)

Den folgenden persönlich gefassten Nachruf auf Karel Čapek, vielmehr jedoch ein Bericht über die eigene Verfassung und die düsteren Zukunftsaussichten, schrieb Joseph Roth noch während der Weihnachtsfeiertage 1938 im Café Tournon … mehr

Es schreibt: Stefan Michael Newerkla (12. 12. 2016)

Rund ein halbes Jahr ist es her, da berichtete mir der Slavistikprofessor an der Universität Tübingen Tilman Berger von einer persönlichen Begegnung mit der 1898 im mittelböhmischen Tochovice (Tochowitz) geborenen und 1920 von Prag nach Israel … mehr

Es schreibt: Bernd Hamacher (28. 11. 2016)

In der Wissenschaftsgeschichte der Germanistik sind in den vergangenen Jahren große Fortschritte zu verzeichnen. Nachdem der Fokus zunächst auf der Theorie- und Institutionsgeschichte lag, wird in jüngster Zeit die Praxis des Fachs anhand konkreter … mehr

Es schreibt: Hans-Harald Müller (14. 11. 2016)

Der bekannteste Unbekannte Der Titel der aus einer Olmützer Dissertation 2012 hervorgegangen Arbeit Jaromír Czmeros zeigt unmissverständlich: der im Alter von 25 Jahren am 4. November 1917 an der Isonzofront gefallene Dichter Franz Janowitz ist … mehr

Es schreibt: Václav Maidl (31. 10. 2016)

Wohl kaum einer schafft es, aus seiner Bachelorarbeit einen gelungenen Start in die Wissenschaft zu machen. Im Fall des 2015 erschienenen Buches von Ladislav Futtera Německá píseň o Libuši. Obraz českého dávnověku … mehr

Es schreibt: Lucie Merhautová (17. 10. 2016)

Ende 2015 veröffentlichte der Prager Verlag dybbuk die biografische Studie Sacher-Masoch (1836–1895) aus der Feder des französischen Historikers für mittelosteuropäische Geschichte Bernard Michel (1935–2013). Das französische … mehr

Es schrieb: Leopold von Sacher-Masoch (3. 10. 2016)

Von Oktober 1881 bis September 1885 erschien in Leipzig die von Leopold von Sacher-Masoch (1836–1895) herausgegebene Monatszeitschrift Auf der Höhe – die einzige Zeitschrift, die sich in den 1880er Jahren gezielt mit der aktuellen tschechischen … mehr

Es schreibt: Václav Smyčka (5. 9. 2016)

Das Verfassen einer mehrbändigen Gesamtdarstellung zur Geschichte eines Landes ist für einen Historiker eine der größten intellektuellen Herausforderungen. Das Verfassen eines Geschichtswerks für fachunkundige Leser und auf dem begrenzten Raum … mehr

Es schreibt: Štěpán Zbytovský (22. 8. 2016)

Eine Gefahr für die Forschung zur deutschsprachigen Literatur in den Böhmischen Ländern lauert im historischen Kontext des nationalen und kulturellen deutsch-tschechischen Mit- und Gegeneinanders. Von hier aus wird allzu oft ein Ausblick auf das … mehr

Es schreibt: Jan Budňák (8. 8. 2016)

Die Bauern und die Grenzer Es ist paradoxerweise denkbar, dass monothematische bzw. scheinbar monothematische Publikationen mit vielen MitverfasserInnen, die vom gegenwärtigen tschechischen Evaluierungssystem für die wissenschaftliche Produktion in den … mehr

Es schrieb: Leopold Silberstein (25. 7. 2016)

Die folgende Passage über Masaryks Leipziger Universitätsschulung war ein Teil des Vortrags Die Verwirklichung der Philosophie in der Politik: T. G. Masaryk und Dr. Edvard Beneš, den der deutsche Philosoph, Soziologe und … mehr

Es schreibt: Lenka Penkalová (11. 7. 2016)

Beinahe zeitgleich erschienen im vergangenen Jahr in neuer, überarbeiteter Fassung zwei Biografien der Journalistin Milena Jesenská, gewissermaßen Standardwerke für Fachleute wie Laien, die sich für ihr Leben und Schaffen interessieren. … mehr

Es schreibt: Michal Topor (27. 6. 2016)

Der im ostböhmischen Senftenberg (Žamberk) geborene Eduard Albert, ein prominenter Innsbrucker, später Wiener Chirurg (u. a. ein Freund Eduard Graf Taaffes, ab 1887 Hofrat sowie ab Januar 1895 lebenslängliches Mitglied des Herrenhauses), weckt … mehr

Es schreibt: Zuzana Jürgens (13. 6. 2016)

Im letzten Jahr ist im Münchner Rogeon Verlag die Dissertation Figuren der Anderen in der deutschböhmischen Exilliteratur der Germanistin Kateřina Kovačková erschienen. Die Autorin verteidigte ihre Arbeit 2013 an der Universität … mehr

Es schreibt: Ladislav Futtera (30. 5. 2016)

In der tschechischen Philologie ist es nicht eben üblich, Dissertationen herauszugeben. Erst recht nicht mit beinahe fünfzigjährigem Abstand. Doch auch solche Ausnahmen kommen ab und an vor, und so war das letzte Werk, das zu Lebzeiten Kurt Krolops … mehr

Es schreibt: Eva Jelínková (16. 5. 2016)

Der deutschböhmische Literaturhistoriker Kurt Krolop (25. 5. 1930 – 22. 3. 2016) behandelt in seinen separaten (wenngleich oftmals umfangreichen) Studien meist große Themen – ohne dabei das Detail aus den Augen zu verlieren: … mehr

Es schrieb: Kurt Krolop (16. 5. 2016)

In Anknüpfung an das letzte, dem Gedenken an Kurt Krolop gewidmete Echo publizieren wir zusammen mit dem heutigen Echo, das einige Aspekte von Krolops wissenschaftlicher Arbeit vermitteln soll, einen seiner frühen Artikel, dessen Titel „Solche Erfolche … mehr

Es schreibt: Václav Maidl (2. 5. 2016)

Erinnerungen an Kurt Krolop († 22.03.2016) Ich will keine Hagiographie schreiben. Aber Kurt Krolop war einzigartig und außergewöhnlich. Erste Erinnerung: Am Lehrstuhl 1990 fing ich am damaligen Lehrstuhl für Germanistik … mehr

Es schreibt: Manfred Weinberg (18. 4. 2016)

Im Herbst des vorletzten Jahres war es also soweit: Reiner Stach komplettierte mit dem ‚nachgereichten‘ ersten Band Kafka. Die frühen Jahre (Frankfurt a.M.: Fischer, 2014) seine monumentale Biographie Franz Kafkas, dem 2002 der chronologisch zweite … mehr

Ingeborg Fiala-Fürst über L. A. Frankl (4. 4. 2016)

Zur Serie illustrer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die seit 2011 in der Reihe „Intellektuelles Prag im 19. und 20. Jahrhundert“ im Böhlau Verlag Steffen Höhne, Alice Stašková und Václav Petrbok vorstellen (bisher August Sauer, … mehr

Es schreibt: Hana Šmahelová (21. 3. 2016)

Die Nationale Wiedergeburt – revidiert und fragmentiert Das zahlreiche Bände umfassende, sukzessiv erscheinende Editionsprojekt Velké dějiny zemí koruny české [Große Geschichte der böhmischen Kronländer] ist im Jahr 2013 (Bde. XIa, … mehr

Es schrieb: Ladislav Drůbek (7. 3. 2016)

Ladislav Drůbek (17. 6. 1883 Prag – 5. 11. 1968 ebenda), „Sohn des pädagogischen Schriftstellers Ferdinand Drůbek und der in der Frauenbewegung engagierten Anna Drůbková“ (Lidové noviny, 17. 6. 1943, … mehr

Es schreibt: Lukáš Pěchula (22. 2. 2016)

Joseph Wechsberg – Heimkehrer? Joseph Wechsberg (1907–1983), ein für die europäische Leserschaft eher ferner und unbekannter Name und dennoch ein Mann, der in Amerika große Erfolge feierte. Er war ein begnadeter Musiker, Journalist und Autor … mehr

Es schreibt: Marek Fapšo (8. 2. 2016)

Neue Entdeckungen und alte Geschichten – über eine Anthologie Eva Hahnovás Die Veröffentlichung heute bereits unbekannter „deutscher Texte über Tschechen, Deutsche und die böhmischen Länder“ für ein breiteres (wenngleich immer … mehr

Es schreibt: Marie Rakušanová (25. 1. 2016)

Die Anziehungskraft bestimmter Orte zu gewissen Zeiten ergibt sich aus dem Zusammenspiel vielerlei historischer Umstände. Die Gründe dafür, warum München im „langen 19. Jahrhundert“ die Bezeichnung als „Kreuzung der europäischen … mehr

Es schreibt: Jitka Ludvová (11. 1. 2016)

Obgleich Oskar Baum dem „engeren Prager Kreis“ um Max Brod zugerechnet wird und ihn eine lebenslange Freundschaft mit Franz Kafka verband, gehört er – anders als die beiden Genannten und einige weitere Prager deutsche Autoren der … mehr