Echos. Germanobohemistisches Forum


2015   

Es schreibt: Bernd Hamacher (28. 12. 2015)

Als 2007 Jindřich Manns Erinnerungen Prag, poste restante erschienen (Reinbek bei Hamburg: Rowohlt), annoncierte der Untertitel Eine unbekannte Geschichte der Familie Mann. Doch die Familiengeschichte des Heinrich-Mann-Enkels ist nur eine Ebene des Buches, das … mehr

Es schreibt: Jan Mareš (21. 12. 2015)

Marek Waic gehört zweifelsohne zu den renommierten Forschern auf dem weit gefassten Gebiet der Geschichte von Sport und Sporterziehung. Im vergangenen Vierteljahrhundert erlangte er die Aufmerksamkeit des Fachpublikums vor allem als Herausgeber und Co-Autor … mehr

Es schrieb: Paul Leppin (7. 12. 2015)

Vor wenigen Tagen, am 27. November, jährte sich der Geburtstag des Prager Schriftstellers Paul Leppin (1878–1945). In seiner kurzen Selbstbiographie, die anlässlich seines 60. Geburtstags in dem zweiten Band der Prager Rhapsodie (Das Antlitz … mehr

Es schreibt: Tilman Kasten (23. 11. 2015)

Als H. G. Adler Anfang des Jahres 1947 nach Großbritannien einreiste, traf er dort – genauer in London – auf Elias Canetti und Franz Baermann Steiner. Die drei Persönlichkeiten verbanden freundschaftliche Beziehungen, die mehrere … mehr

Es schreibt: Jan Budňák (9. 11. 2015)

Über den Kanon Die zweisprachige, in einem deutschen Original- und einem tschechischen Übersetzungsband herausgegebene Anthologie der deutschmährischen Literatur (Hgg. Lukáš Motyčka a Barbora Veselá, UP Olomouc 2014) ist eine weitere … mehr

Es schreibt: Ladislav Futtera (26. 10. 2015)

Im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erscheint demnächst der letzte Band einer umfangreichen kommentierten Bibliografie mit dem Titel Die böhmischen Länder in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz. Autorin des mehrbändigen … mehr

Es schreibt: Michal Topor (12. 10. 2015)

Der Sammelband Sprache, Gesellschaft und Nation in Ostmitteleuropa (Hg. Klaas-Hinrich Ehlers, Marek Nekula, Martina Niedhammer u. Hermann Scheuringer, Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 2014, Reihe Bad Wiesseer Tagungen des Collegium … mehr

Es schrieb: Fritz Mauthner (29. 9. 2015)

Noch im Frühjahr 1876 trat Fritz Mauthner (1849–1923), Schriftsteller und Philosoph aus dem ostböhmischen Hořice (Horschitz), als Repräsentant der Prager Deutschen hervor, d. h. er beteiligte sich auch an ihren Feierlichkeiten. … mehr

Es schreibt: Manfred Weinberg (14. 9. 2015)

Die großen Verdienste der von Steffen Höhne, Alice Stašková und Václav Petrbok herausgegebenen Reihe Intellektuelles Prag im 19. und 20. Jahrhundert, in der zunächst Bände zu August Sauer, Franz Spina, Vilém Flusser, zu Kafka und Prag sowie dessen … mehr

Es schreibt: Martin Vavroušek (31. 8. 2015)

Prager Figurationen jüdischer Moderne (5. 2. – 7. 2. 2015) Im Rahmen des Forschungsverbunds „Prag als Knotenpunkt europäischer Moderne(n)“ und „Prager Moderne(n)“ veranstaltete das Slavische Seminar der Universität Tübingen … mehr

Es schreibt: Marie Rakušanová (17. 8. 2015)

In der tschechischen Kunstgeschichte gibt es Themen, die im Allgemeinen als fachlich erschöpft gelten. Eines davon ist zweifellos die Künstlergruppe Osma, die im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts moderne europäische Strömungen in die böhmische … mehr

Es schreibt: Václav Maidl (3. 8. 2015)

Gemeinsam mit dem um einige Jahre älteren Jaroslav Kovář bin ich Teil einer Generation; beide sind wir Absolventen des gleichen – weil damals einzigen – Studiengangs, woraus unsere Grundeinstellung und -orientierung im Bereich der deutschsprachigen … mehr

Es schrieb: Hans Natonek (20. 7. 2015)

In Anlehnung an die zwei bereits veröffentlichten Echos zu Hans Natonek soll in der Rubrik Napsali/Es schrieben an seinen Essay Gespenstisches Prag aus dem Jahre 1939 erinnert werden, wozu gleich drei Beweggründe führten: Der erste liegt hinsichtlich … mehr

Es schreibt: Jiří Stromšík (6. 7. 2015)

Der deutschböhmische Germanist Kurt Krolop, der in den 1960er Jahren die systematische Erforschung der deutschsprachigen Literatur der böhmischen Länder mitbegründete, feierte am 25. Mai seinen 85. Geburtstag. Die zu seinen Ehren nach ihm benannte, … mehr

Es schreibt: Tilman Kasten (22. 6. 2015)

In jüngster Zeit entstanden mehrere Studien, die die Unterscheidung zwischen der „sudetendeutschen“ und „Prager deutschen“ Literatur (1890–1938) infrage stellen sowie neue Betrachtungsweisen der Geschichte der deutschsprachigen … mehr

Es schreibt: Štěpán Zbytovský (8. 6. 2015)

Zu den Publikationen über das Schreiben und Werk Kafkas, die zu seinem neunzigsten Todestag erschienen sind, reihte sich vergangenen Herbst das Buch des österreichischen Publizisten und unabhängigen Kafka-Forschers Gerhard Rieck Kafkas Rätsel. Fragen und … mehr

Es schreibt: Ingeborg Fiala-Fürst (25. 5. 2015)

In der Gestalt eines mehr als 300-seitigen Buches mit dem bereits wohlbekannten Layout des Arco Verlags liegen uns unter dem Titel Prag – Provinz (erschienen im Herbst 2014) zwölf Beiträge zu verschiedenen Themen der deutschböhmischen Literatur vor, die … mehr

Es schreibt: Jan Budňák (11. 5. 2015)

Die brüchigen Netzwerke Mit denZusammenhängen zwischen der Wiener modernistischen Wochenzeitschrift Die Zeit und der tschechischen bzw. mitteleuropäischen Moderne haben sich in den letzten Jahren zwei komplementär gestaltete Publikationen … mehr

Es schreibt: Lucie Merhautová (27. 4. 2015)

René Maria Rilke und Jaroslav Vrchlický Was Rainer Maria Rilkes Bindungen zur Generation tschechischer Schriftsteller um die Zeitschrift Lumír angeht, wird meistens und berechtigt seine persönliche und künstlerische Beziehung zu Julius Zeyer … mehr

Es schrieb: R. M. Rilke an Jaroslav Vrchlický (27. 4. 2015)

Der Brief, den R.  M. Rilke Anfang 1896 an Jaroslav Vrchlický zusammen mit einem Exemplar seines Gedichtbands Larenopfer sandte, wird im Literarischen Archiv des Denkmals des nationalen Schrifttums in Prag aufbewahrt (Fundus Jaroslav … mehr

Es schreibt: Julia Hadwiger (13. 4. 2015)

Fortsetzung des Echos vom 2. 2. 2015 Es ist absolut legitim, dass sich Steffi Böttger beim Schreiben ihrer Biographie über Hans Natonek einschränken musste, denn „eine literaturwissenschaftliche Analyse der Romane konnte so wenig Gegenstand … mehr

Es schreibt: Veronika Tuckerová (30. 3. 2015)

Michelle Woods’ Publikation Kafka Translated. How Translators have Shaped our Reading of Kafka (New York, Bloomsbury 2014, 283 S.) geht der Frage nach, inwiefern die Untersuchung von Übersetzungen dazu beitragen kann, Kafka zu verstehen. Die … mehr

Es schreibt: Olga Zitová (16. 3. 2015)

Als sechsundzwanzigster Band in der Reihe Beiträge zur deutschmährischen Literatur, die vom Olmützer Germanistik-Lehrstuhl der Philosophischen Fakultät der Palacký-Universität herausgegeben wird, ist Tereza Pavlíčkovás Die Entwicklung des … mehr

Es schrieb: Arne Novák als Student aus Berlin (2. 3. 2015)

Arne Novák (2. 3. 1880 – 26. 11. 1939), Sohn der Prosaschriftstellerin Teréza Nováková, absolvierte seine Studien an der Prager tschechischsprachigen philosophischen Fakultät vor allem als Germanist. Das Hauptrigorosum legte er im Herbst 1902 in … mehr

Es schreibt: Michal Topor (16. 2. 2015)

Seit 2013 erscheinen im Göttinger Verlagshaus Wallstein unter der Aufsicht Hans-Gerd Kochs und Hans Dieter Zimmermanns (sowie unter Mitarbeit Barbora Šrámkovás und Norbert Millers) sukzessive die Ausgewählten Werke Max Brods. Nach Herausgabe der ersten vier … mehr

Es schreibt: Julia Hadwiger (2. 2. 2015)

„… in der Wüste des Schweigens wächst keine Hoffnung“ – mit diesem Satz endet der Essay Das Schweigen in der Ehe des 1892 in Prag geborenen, 1963 in der Wüste (Tucson, Arizona) verstorbenen Schriftstellers Hans Natonek. Er mag nicht nur … mehr

Es schreibt: Václav Petrbok (19. 1. 2015)

In das Jahr 2014 fielen zwei (halb)runde Jubiläen von Geburt und Tod des Prosaschriftstellers, Publizisten und Dichters Joseph Roth (1894–1939) wie auch der hundertste Jahrestag seit Beginn jenes Großen Kriegs, mit dessen Ursachen und Folgen sich Roth im … mehr

Es schreibt: Lucie Merhautová (5. 1. 2015)

Im Wallstein Verlag ist 2013 in zwei Bänden (1001 S.) die langerwartete kritische Ausgabe desBriefwechsels zwischen Hugo von Hofmannsthal und Hermann Bahr aus den Jahren 1891–1934 erschienen. Wie die Herausgeberin Elsbeth Dangel-Pelloquin zu Recht … mehr