Aktuelles im IPSL

Thomas Englberger schreibt über die tschechische Perspektive auf unsere deutsche Nachbarn (24. 11. 2021)

Der neueste Beitrag des deutsch-tschechischen E*forums beschäftigt sich mit der Publikation Mein Weg zu unseren Deutschen. Zehn tschechische Perspektiven, die Wolfgang Schwarz im lichtungverlag im Jahre 2019 herausgab. „Mit Radka Denemarková, Magdalena Jetelová, Tomáš Kafka, Jiří Padevět, Lída Rakušanová, Jaroslav Rudiš, Erik Tabery, Mark Ther, Kateřina Tučková und Milan Uhde sind Schriftstellerinnen, Slawisten, Germanisten, Historiker, Publizistinnen, Vielspartenkünstler, Diplomaten und bildende Künstlerinnen verschiedener Generationen vertreten. Oft sehr persönlich und nicht beschönigend, geben sie Auskunft über ihre Erfahrungen mit der deutschen Kultur bzw. mit Menschen, deren biografische Wurzeln in den böhmischen Ländern liegen (‚unsere Deutschen‘).“

Peter Becher schreibt über Otokar Fischer (10. 11. 2021)

Der neueste Beitrag des deutsch-tschechischen E*forums beschäftigt sich mit dem Sammelband Otokar Fischer (1883–1938). Ein Prager Intellektueller zwischen Dichtung und Wissenschaft, den Václav Petrbok, Alice Stašková und Štěpán Zbytovský im Böhlau-Verlag im Jahre 2020 herausgaben. „Der Band so lässt sich ohne Einschränkung sagen, ist eine wahre Pioniertat und ein Appell an die wissenschaftliche Kommunität der deutschsprachigen Länder, Otokar Fischer die Anerkennung zukommen zu lassen, die ihm als herausragendem Germanisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gebührt.“

Nikola Mizerová schreibt über das expressionistische Drama (27. 10. 2021)

Der aktuelle Beitrag des deutsch-tschechischen E*forums beschäftigt sich mit der Publikation Expresionistické drama z českých zemí [Expressionistisches Drama aus den böhmischen Ländern], die Zuzana Augustová, Lenka Jungmannová und Aleš Merenus im Verlag Academia im Jahre 2020 herausgaben. „Die Anthologie Expresionistické drama z českých zemí ist ein hoffnungsvoller Anfang der neuen Editionsreihe Drama [Dramen] des Verlags Academia und des Ústav pro českou literaturu AV ČR. Das innovative Konzept, die wohl überlegte Textauswahl sowie die inhaltliche Vielfalt wecken bei dem Leser positive Erwartungen hinsichtlich der Fortsetzung dieser Bücherreihe, konkret des bereits avisierten zweiten Bands Zakázané drama z komunistické totality [Das verbotene Drama aus der Zeit der kommunistischen Totalität].

Anna Habánová schreibt über Emil Pirchan (15. 10. 2021)

Der aktuelle Beitrag des deutsch-tschechischen E*forums ist dem in Brünn geborenen Universalkünstler Emil Pirchan und der Publikation Beat Steffans mit dem Titel Emil Pirchan: Ein Universalkünstler des 20. Jahrhunderts gewidmet, die im Jahre 2018 im Nimbus Verlag erschien. „Bereits der Untertitel der Publikation Ein Universalkünstler des 20. Jahrhunderts deutet an, dass die erwähnten biographischen Angaben und die chronologische Linie nur eine Art Abkürzung sind, dass sie jedoch trotzdem eine der Möglichkeiten darstellen, wie man das Schaffen und die Schicksale des Künstlers handhaben kann. Die Publikation arbeitet allerdings auch mit einem zweiten möglichen Konzept: Die jeweiligen Themenbereiche von Pirchans Schaffen wurden von den Autoren und Autorinnen der jeweiligen Kapitel eingehend bearbeitetet. Der einleitende, umfangreiche Text zeigt Emil Pirchan den Jüngeren mit allen Details in diversen Zeit- und Familienzusammenhängen.“

Matouš Turek schreibt über den Sammelband zu Prag in der Zeit der Luxemburger Dynastie (29. 9. 2021)

Der letzte Beitrag des deutsch-tschechischen E*forums nimmt den Fokus auf den Band Prag in der Zeit der Luxemburger Dynastie. Literatur, Religion und Herrschaftskulturen zwischen Bereicherung und Behauptung, der ausgewählte Beiträge des internationalen Kolloquiums versammelt, das am 9. und 10.6. 2016 an der Universität Luxemburg stattfand. Er wurde von Amelie Bendheim und Heinz Sieburg im Jahre 2019 im transcript-Verlag herausgegeben. „Wie das nun mal bei Konferenzbänden so zu sein pflegt, versammelt auch das Buch Prag in der Zeit der Luxemburger Dynastie einerseits hochwertige und wissenschaftlich innovative, andererseits weniger inspirierte Studien, in denen der oder die AutorIn leicht ausgebaute, dem Umfang entsprechende Ausschnitte aus vorhergehender, bereits veröffentlichter Forschung präsentiert. Diesen Doppelcharakter halte ich weder für besonders überraschend noch für übermäßig kritikwürdig.“

Weiteres...