Aktuelles im IPSL

Johannes Gleixner schreibt über die Maffie (7. 9. 2022)

Im neuesten Beitrag des deutsch-tschechischen E*forums beschäftigen wir uns mit dem Phänomen Maffie, der Publikation mit dem Untertitel Český (domácí) protirakouský odboj v proměnách 20. století, die im Jahre 2020 Jan Hálek und Boris Mosković herausgaben. „Die Maffie war stets eine eher nebulöse Organisation, die um einige personelle Fixpunkte kreiste. Das gereichte ihr nicht zum Nachteil, da die oft lokalen Widerstandshandlungen sich als Teil einer übergreifenden Organisation in die Geschichte einschreiben konnten und damit sowohl die eigene Bedeutung als auch die der Maffie retrospektiv systematisierten und erhöhten.“

Peter Becher schreibt über den Prager Verlag Volk und Reich (24. 8. 2022)

Im neuesten Beitrag des deutsch-tschechischen E*forums beschäftigen wir uns mit der Publikation Der Volk und Reich Verlag, Prag. Zur Geschichte des Buchhandels und Verlagswesens im Protektorat Böhmen und Mähren 19391945, die Murray G. Hall zusammenstellte und die im Jahre 2021 der Wiener Praesens Verlag herausgab. „Sein neuestes Werk befasst sich mit einem bislang kaum beachteten Aspekt der NS-Kulturpolitik im Protektorat. Auf der Grundlage akribischer Archivarbeiten, die ihm ein Stipendium der Tschechischen Akademie der Wissenschaften im November 2019 ermöglichte, dokumentiert und analysiert Hall den Aufbau und die Politik des Volk und Reich Verlags, der im April 1940 als Niederlassung des gleichnamigen Berliner Verlags in Prag etabliert wurde und in kurzer Zeit eine dominierende Rolle im Verlagswesen des Protektorats spielte.“

Veronika Jičínská schreibt über das Buch Otto von Graben zum Stein: Strašidelné Čech (10. 8. 2022)

Als zweite der Laudationen, die am 19. Mai dieses Jahres anlässlich der Verleihung des Otokar-Fischer-Preises dem Buch Otto von Graben zum Stein: Strašidelné Čechy [Geisterhaftes Böhmen] (Hg. Marek Vajchr) gewidmeten Worte von Veronika Jičínská.

Jan Budňák schreibt über das Buch Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern (3. 8. 2022)

Als erste der Laudationen, die am 19. Mai dieses Jahres anlässlich der Verleihung des Otokar-Fischer-Preises gehalten wurden, veröffentlichen wir die dem Buch Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern (Hrsg. Kateřina Čapková und Hillel J. Kieval) gewidmeten Worte von Jan Budňák.

Miloslav Hýsek und Pavel Eisner schrieben über Übersetzungen tschechischer Literatur II. (20. 7. 2022)

Im Anschluss an die Texte von Miloslav Hýsek und Pavel/Paul Eisner, die letzte Woche veröffentlich wurden (siehe auch die Einleitung zu diesen Texten), bringen wir im Rahmen des deutsch-tschechischen E*forums die nächsten drei polemischen „Repliken“ aus ihrer Feder. „In meinen Überlegungen zum Thema der Übersetzungen aus dem Tschechischen äußerte ich die Ansicht, dass alle dichterischen Übersetzungen der tschechischen Poesie, falls sie von den des Deutschen mächtigen Tschechen stammen (Wenzig, Waldau, Albert), schlecht waren. Die Ursachen liegen auf der Hand, die Tatsache lässt sich nicht bestreiten, Beweise kann man jederzeit anhand von beliebigen Zeugnissen ästhetisch gebildeter Deutscher vorlegen. Ich will Wenzig, Waldau und Albert die moralische Bedeutung ihrer Leistungen nicht streitig machen. Das moralische Moment in der Kunst an sich ist jedoch leider nicht entscheidend.“

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