E*Forum für (Germano)bohemistik

Das literaturwissenschaftliche Online-Forum des Instituts für Literaturforschung bietet Original-Artikel sowie Rezensionen neuer literaturwissenschaftlicher Publikationen und wissenschaftlicher Editionen. Das E*Forum konzentriert sich auf die Bohemistik im territorialen Sinn, die auch die deutschsprachige Literatur der böhmischen Länder berücksichtigt. Die deutsche Fassung der Artikel zu den deutsch-tschechischen Literatur- und Kulturbeziehungen ist hier zu finden, für alle Beiträge siehe das tschechische E*forum.

Es schreibt: Mirek Němec (29. 7. 2020)

Am Anfang ein Rätsel: Was verbindet die Orte Duchcov, Legnica, Bolesławiec, Česká Skalice oder Hainichen? Um darauf eine Antwort zu liefern, können die Wikipedia-Seiten der Gemeinden nach- oder aber die Dresdner Dissertation von Eva Sturm … mehr

Es schreibt: Vlasta Reittererová (15. 7. 2020)

Nicht zufällig wurden bereits fünf Bände der Editionsreihe Intellektuelles Prag im 19. und 20. Jahrhundert, die unter der Redaktion von Steffen Höhne (Weimar / Jena) und Alice Stašková (Jena) erscheinen, der … mehr

Es schreibt: Zuzana Jürgens (1. 7. 2020)

Der Kontakt des Schriftstellers und Stückeschreibers Martin Becker (geb. 1982) mit der tschechischen Kultur setzte mit der Lektüre von Kafka und Kundera ein – so beschreibt es der Autor am Anfang des hier besprochenen Buches –, … mehr

Es schreibt: Jan Budňák (10. 6. 2020)

Der Zlíner Germanist Libor Marek legte zwei komplementäre Publikationen über deutsch schreibende Autoren aus der Walachei vor – die monografische Studie Zwischen Marginalität und Zentralität und ein dazugehöriges Textlesebuch … mehr

Es schreibt Štěpán Zbytovský (27. 5. 2020)

Den Leser, der den Prager und Dresdner Literaten Paul Adler (1878–1946) mit dem Etikett des vergessenen Autoren versehen und als garantierten „Geheimtipp“ für Liebhaber hermetischer experimenteller Literatur abgespeichert hatte, mag das lebhafte … mehr

Es schrieb: August B. Wolf (7. 5. 2020)

Im August 1931 und im November 1932 rezensierte August B. Wolf in der Prager Presse den zweiten und dritten Teil von Brochs Roman Die Schlafwandler (von den ersten beiden Teilen schrieb hier inzwischen auch Franz Blei /Hinweis auf fünf … mehr

Es schreibt: Anna Knechtel (22. 4. 2020)

Nach mehreren Veröffentlichungen sowohl über Horst Bienek als auch Ota Filip hat der Philologe und Lektor am Institut für fremde Sprachen der Pädagogischen Fakultät der Olmützer Palacký-Universität Jan Kubica 2016 eine weitere … mehr

Es schreibt Jana Dušek Pražáková  (8. 4. 2020)

Mit Unterstützung des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren veröffentlichte der Verlag Homunculus 2019 den „vergessenen Prag-Roman“ Der Tod des Löwen (1916). Die Autorin Auguste Hauschner (1850–1924) wurde 1850 als Auguste … mehr

Es schreibt: Mirek Němec  (25. 3. 2020)

Václav Smyčka ist mit seiner an der Prager Germanistik verfassten Dissertation Das Gedächtnis der Vertreibung zweifellos ein großer Wurf gelungen. Bis heute hat sich so umfassend kein Wissenschaftler mit der literarischen und künstlerischen … mehr

Es schreibt: Václav Maidl (11. 3. 2020)

Das „Kleinere Büchlein über deutsche Schriftsteller aus Böhmen und Mähren“ – Menší knížka o německých spisovatelích z Čech a Moravy – von Pavel Kosatík war … mehr

Es schrieb: Tea Červenková (26. 2. 2020)

Einige Tage vor der Veröffentlichung der Glosse zu einer Wedekind-Feier (Prager Tagblatt 18. 4. 1914) von Franz Werfel, die die Diskussion über das so oft besprochene Verhältnis der tschechischen und „deutschen“ Kultur unter … mehr

Es schreibt: David Sogel (12. 2. 2020)

Zehn Jahre nach Gründung der „Ständigen Konferenz österreichischer und tschechischer Historiker zum gemeinsamen kulturellen Erbe“ (SKÖTH, in Tschechien SKČRH) erschien in Jahr 2019 eine Publikation – zunächst … mehr

Es schreibt: Václav Petrbok (29. 1. 2020)

Václav Velčovský, „Stellvertreter für die Leitung der Abteilung der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds und der EU am Schulministerium“ und Externist an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität und … mehr

Es schreibt: Lena Dorn (15. 1. 2020)

„Holans Popularität ist für einen Nicht-Tschechen schwer begreiflich“ schrieb Hans-Peter Riese in der FAZ im Juni 2006. In den letzten Jahren ist sie jedoch für die deutschsprachige Leserschaft ein ganzes Stück … mehr

Es schreibt: Manfred Weinberg (2. 1. 2020)

Auf dem rückwärtigen Umschlag des Romans Winterbergs letzte Reise (München: Luchterhand, 2019) von Jaroslav Rudiš, seinem ersten in Deutsch verfassten Buch, liest man: „So wurde die Geschichte Mitteleuropas noch nie erzählt: eine … mehr

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