E*Forum für (Germano)bohemistik

Das literaturwissenschaftliche Online-Forum des Instituts für Literaturforschung bietet Original-Artikel sowie Rezensionen neuer literaturwissenschaftlicher Publikationen und wissenschaftlicher Editionen. Das E*Forum konzentriert sich auf die Bohemistik im territorialen Sinn, die auch die deutschsprachige Literatur der böhmischen Länder berücksichtigt. Die deutsche Fassung der Artikel zu den deutsch-tschechischen Literatur- und Kulturbeziehungen ist hier zu finden, für alle Beiträge siehe das tschechische E*forum.

Es schreibt: Ingeborg Fiala-Fürst (20. 6. 2018)

Das schöne gebundene Buch, das im Residenz-Verlag bereits 2016 publiziert wurde, erfuhr inzwischen – gemessen an der Zahl der (vornehmlich in Österreich) erschienenen Rezensionen – recht großen Widerhall. Obzwar die … mehr

Es schreibt: Jan Mareš (6. 6. 2018)

Historische Synthesen sind beim lesenden Publikum besonders beliebt, gelten jedoch gleichzeitig von Autorenseite als anspruchsvollstes Genre. Deshalb verdient jede Neuerscheinung Aufmerksamkeit, besonders dann, wenn sie sich mit einem im Inneren so … mehr

Es schreibt: Konstantin Kountouroyanis (23. 5. 2018)

Auch 100 Jahre nach Bertha von Suttners Tod ist ihr Traum von einer friedvollen Menschheit nicht in Erfüllung gegangen. Diese Zukunftsvision sowie zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen haben Bertha von Suttner unter ihren Zeitgenossen oft … mehr

Es schreibt: Lena Dorn (9. 5. 2018)

Die so genannte „schöne“ Literatur kann ein hässlicher Kampf sein. Und es gibt Tote. Man denke an die Worte von Eliška Krásnohorská aus den 1860er Jahren: Wichtig sei das Bekenntnis zur tschechischen Nation nicht … mehr

Es schreibt: Adéla Rossípalová (25. 4. 2018)

Bis zu seiner Entlassung aus der Neuen Leipziger Zeitung nach Hitlers Machtübernahme galt der aus Prag stammende Schriftsteller Hans Natonek in der Weimarer Republik als renommierter Romancier, Redakteur und Feuilletonist. Mit dem Gang als Jude ins … mehr

Es schreibt Martin Hořák (11. 4. 2018)

Wer sich für den aktuellen Forschungsstand im Bereich der Rudolfinischen Kunst interessiert, hat vielleicht bemerkt, dass das Kateřina Dušková Memorial Fellowship, das vom Prager Forschungszentrum für Bildende Kunst und Kultur … mehr

Es schreibt: Luis Carlos Cuevas (30. 3. 2018)

Das Werk des deutschsprachigen Prager Autors Egon Erwin Kisch (1885–1948) hat noch nicht den ihm gebührenden Platz in der Germanistik gefunden. Ein Grund dafür könnte die öffentlich vertretene kommunistische Ideologie des sogenannten … mehr

Es schreibt: Radek Malý (15. 3. 2018)

Der Name des Pragers Victor Hadwiger (1878 Prag – 1911 Berlin) kam im tschechischen Umfeld bislang vor allem in Anthologien zu deutsch schreibenden Autoren aus Böhmen vor. Eine Ausnahme stellt der Band mit dem Titel Abraham Abt dar, der … mehr

Es schreibt: Ladislav Futtera (28. 2. 2018)

Die Editionsreihe Wechselwirkungen setzt sich zum Ziel, die „Kontakte der österreichischen Literatur zu anderen (vorzugsweise europäischen) Literaturen unter komparatistischer Perspektive im weitesten Sinne“ (S. 433) aufzuzeigen. … mehr

Es schreibt: Ingeborg Fiala-Fürst (14. 2. 2018)

Der 1890 in Olmütz geborene Schriftsteller Franz Spunda wäre wahrscheinlich von der literarischen Nachwelt, der Leserschaft als auch der Germanistik gründlich vergessen worden, wenn es 1971 nicht den umfangreichen Aufsatz Wodurch hat Franz Spunda … mehr

Es schreibt: Aleš Urválek (31. 1. 2018)

Über den Ersten Weltkrieg nachzudenken, heißt auf eine bereits hundertjährige Denktradition zurückzublicken, deren kontroverseste Beiträge man in Deutschland mit Fritz Fischer und weltweit mit Christopher Clark verbindet. Wen die … mehr

Es schreibt: Václav Petrbok (17. 1. 2018)

Josef Führich (1800–1876) wie auch sein umfangreiches künstlerisches Werk (u. a. auch Zeichnungen und Grafiken) sind heutzutage selbst kunstinteressiertem Publikum in Tschechien kaum bekannt. Der eine oder andere erinnert ihn vielleicht noch … mehr

Es schreibt: Jitka Ludvová (3. 1. 2018)

Der Nachlass des österreichisch-böhmischen Schriftstellers, Dramatikers, Drehbuchautors und Übersetzers Friedrich Torberg (1908 Wien – 1970 Wien) befindet sich in der Wiener Nationalbibliothek. Darunter sind auch dreiunddreißig … mehr

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