E*Forum für (Germano)bohemistik

Das literaturwissenschaftliche Online-Forum des Instituts für Literaturforschung bietet Original-Artikel sowie Rezensionen neuer literaturwissenschaftlicher Publikationen und wissenschaftlicher Editionen. Das E*Forum konzentriert sich auf die Bohemistik im territorialen Sinn, die auch die deutschsprachige Literatur der böhmischen Länder berücksichtigt. Die deutsche Fassung der Artikel zu den deutsch-tschechischen Literatur- und Kulturbeziehungen ist hier zu finden, für alle Beiträge siehe das tschechische E*forum.

Es schreibt: Václav Maidl  (30. 11. 2022)

Unter dem Wort Hahnenkreuz kann man sich dreierlei vorstellen: Erstens das Denotat, mit dem der Hahnenkreuz von Nitzau (tsch. Nicov) als Symbol der Leiden Christi bezeichnet wird, ferner entweder das 2003 vom Verlag BB art herausgegebene Buch oder die Webseite … mehr

Es schreibt: Jan Musil (9. 11. 2022)

Das Buch Strašidelné Čechy [Das gespenstische Böhmen] ist insofern ungewöhnlich, dass es zwei quasi gleichwertige Autoren hat, die aus verschiedenen Epochen stammen. Diese sonderbare Nachbarschaft zeigt sich bereits auf dem Umschlag und zieht … mehr

Es schreibt: Filip Charvát (27. 10. 2022)

Herta Schmid ist eine heute emeritierte Professorin für Slawistik mit den Forschungsschwerpunkten Theaterwissenschaft und Literaturtheorie. Durch zahlreiche Aufsätze und Vorlesungen zu Themen des tschechischen Strukturalismus sowie durch die Organisation … mehr

Es schreibt: Daniela Lunger-Štěrbová (13. 10. 2022)

„Zum ewigen Gedächtnis“ lautet der Titel eines Kapitels in der gesammelten Geschichte des Klosters in Sedlec vom Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts, dessen barocker Gestalt die tschechisch-schweizerische Historikerin … mehr

Es schreibt: Matouš Jaluška (28. 9. 2022)

Die graphische Gestaltung des neuen Buchs über Johannes von Schüttwa (bekannter als Johannes von Saaz, bzw. Johannes von Tepl) erinnert auf den ersten Blick an landeskundliche Publikationen, die meistens Ergebnisse der heiligen Begeisterung regionaler … mehr

Es schreibt: Johannes Gleixner (7. 9. 2022)

Was war die „Maffie“? In ihrer Monografie belegen Jan Hálek und Boris Mosković, dass die Antwort auf diese Frage davon abhängt, wer fragt bzw. antwortet. Schon im Untertitel Český (domácí) protirakouský odboj … mehr

Es schreibt: Peter Becher (24. 8. 2022)

Murray Hall, der 1947 in Winnipeg (Kanada) geboren wurde, kam als postgraduierter Student nach Wien, wo er 1975 promovierte und sich 1987 habilitierte. Als außerordentlicher Professor für Neuere Deutsche Literatur hat er sich dort ebenso einen Namen … mehr

Es schreibt: Veronika Jičínská (10. 8. 2022)

Marek Vajchr ist Literaturkritiker, Übersetzer, Redakteur und Schrifsteller, außerdem lehrt er an der FAMU. Er hat an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Bohemistik und Germanistik studiert. Sein Erstlingswerk Proml...čitelnost … mehr

Es schreibt: Jan Budňák (3. 8. 2022)

Der Band Zwischen Prag und Nikolsburg ist in vieler Hinsicht außerordentlich. Wie viele Publikationen über die böhmischen Länder erscheinen ursprünglich auf Englisch, wobei zuallererst die deutsche Übersetzung erscheint, dann das … mehr

Es schrieben: Miloslav Hýsek und Paul/Pavel Eisner (20. 7. 2022)

 II Im Anschluss an die Texte von Miloslav Hýsek und Pavel/Paul Eisner, die letzte Woche veröffentlich wurden (siehe auch die Einleitung zu diesen Texten), bringen wir die nächsten drei polemischen „Repliken“ aus ihrer … mehr

Es schrieben: Miloslav Hýsek und Paul/Pavel Eisner (13. 7. 2022)

Anfang 1927 konnten die Leser einiger Prager Tagblätter eine kurze literarische Auseinandersetzung verfolgen, die auf zwei Kommentare zurückging. Diese Kommentare thematisierten die Impulse für aktuelle übersetzerische Leistungen von Rudolf … mehr

Es schreibt: Pavel Novotný (15. 6. 2022)

Es ist lange her, dass ich das Werk Sekunde durch Hirn des in Teplitz-Schönau geborenen Schriftstellers Melchior Vischer (1895–1975) zum ersten Mal gelesen habe. Ich stieß auf den Text in einer ostdeutschen Anthologie, die den gleichen Namen trug … mehr

Es schreibt: Václav Petrbok (2. 6. 2022)

Die Relevanz des häufig angewendeten, breiter aufgefassten Konzepts der xenologischen Studien, d. h. der Erforschung des „Fremden“ in der kulturwissenschaftlichen Perspektive, wird von den Beiträgen des Sammelbands Vorstellungen vom … mehr

Es schreibt: Ladislav Futtera (18. 5. 2022)

„Anstatt des Begriffs ‚Biedermeier‘ als Bezeichnung der literarischen Epoche zwischen Romantik und Realismus werden nach wie vor hie und da die Begriffe ‚Literatur der Restaurationszeit‘ oder ‚Vormärz‘ verwendet.“ … mehr

Es schreibt: Kamil Činátl (4. 5. 2022)

Im Rahmen der umfangreichen historiographischen Produktion findet man nur selten einen Text, der sich auf die Geschichtsbildung konzentriert. Die Mehrheit der HistorikerInnen widmet sich der akademischen Forschung und für die Popularisierung bzw. die … mehr

Es schreibt: Štěpán Zbytovský (21. 4. 2022)

Das Buch Neusachliche Verhaltenslehren in der Prager deutschen Literatur (2020) von Adéla Grimes entstand als Dissertationsschrift an der Germanistik der Universität Olomouc. Es beschäftigt sich mit drei vielleicht nicht ganz unbekannten, aber … mehr

Es schreibt Mirek Němec (13. 4. 2022)

Das 2020 von Martin Hájek publizierte Buch Olomoučtí Němci 1918–1938 [Olmützer Deutsche 1918–1938] lässt sich in jeder Hinsicht als bescheiden bezeichnen. Der Autor und Bibliothekar der Olmützer Wissenschaftlichen … mehr

Es schreibt: Barbora Šrámková (30. 3. 2022)

Im Berliner Verlag Frank & Timme erscheint eine literaturwissenschaftliche Reihe, die das Ergebnis einer einzigartigen, mehr als zehn Jahre dauernden Zusammenarbeit zwischen der Germanistik an der Prager Karlsuniversität und der Germanistik der … mehr

Es schreibt: Oliver Bentz (16. 3. 2022)

Nach dem Tod Anton Kuhs im Januar 1941 schrieb der Schriftsteller Franz Werfel in seinem Nachruf in der New Yorker Emigrantenzeitung Aufbau: „Mit ihm ist vielleicht der letzte ‚Kaffeehaus-Literat‘ dahingegangen. Wir werden nimmer … mehr

Es schreibt: Marc Niubo (2. 3. 2022)

Die Geschichte der Oper am Kaiserhof in Wien bildet ein bedeutendes Kapitel der europäischen Musik- und Theatergeschichte. Dies betrifft ihre hervorragenden, jedoch auch weniger glänzenden Phasen, die von dieser ausgesprochen sozial ausgerichteten … mehr

Es schreibt: Alice Stašková (16. 2. 2022)

Die Monographie stellt eine anspruchsvolle, produktive und innovative Auseinandersetzung mit einem im Rahmen der deutschen Literaturwissenschaft bereits reichlich behandelten Gegenstand – dem „Neuen Hörspiel“ – dar. Indem … mehr

Es schreibt: Tomáš Svoboda (2. 2. 2022)

Im Jahr 2020 erschien im Verlag Karolinum der Prager Karlsuniversität die umfangreiche Publikation Česko-německá literární křižovatka [Tschechisch-Deutsche Kreuzungen] von Gabriela Veselá mit dem Untertitel Kapitel … mehr

Es schreibt: Václav Maidl  (19. 1. 2022)

Seit längerer Zeit verfolge ich das gesteigerte Interesse an der Geschichte tschechischer Regionen sowie deren Kultur. Es betrifft auch das Inland, im Falle der ehemals von Deutschen bewohnten Grenzgebiete sticht dieses Interesse allerdings bereits ins … mehr

Es schreibt: Tamás Visi (5. 1. 2022)

Seit der ersten Ausgabe der Publikation Historie Židů v Čechách a na Moravě (1993) [Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren] von Tomáš Pěkný sind beinahe drei Jahrzehnte vergangen. Es muss daher nur … mehr

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